Dienstag, 20. November 2012

Chapter Fifteen - Cold, Wet and Breathless




~Bella Swan~

Die alte, hölzerne Treppe knarrte unheimlich, als wir in den Keller gingen. Die uns umgebende Luft wurde mit jedem Schritt kühler und Dunkelheit machte sich breit. Ich drehte meinen Kopf, um zur Tür zu sehen, wo das Licht aus der warmen, einladenden Küche versuchte, uns den Weg zu erleuchten, während Vorahnungen tief in meine Seele sickerten.

Ich erhaschte einen Blick auf Jaspers strubbliges blondes Haar, himmelblaue Augen und ein teuflisches Lächeln, als er die Tür mit einem dumpfen, unheilvollen Rums schloss und alles schwarz wurde. Ich stolperte etwas auf der Treppe, aber Masens stahlharter Griff an meinem Arm hielt mich aufrecht, während ich nach der letzten Stufe tastete und das Licht anging.

Die kalte, schmutzige Kammer aus Beton unter dem Cullen Haus erinnerte mich an etwas aus einem ´Saw´- Film. Der Raum wurde von einer einzelnen, an einem Draht in der Mitte des Raumes hängenden, einsamen Niedrig -Watt- Glühbirne erhellt. Es gab ein paar alte, zerfledderte Kisten, die an der rechten Wand gestapelt waren und ein einzelnes praktisches Stahl-Spülbecken an der linken Seite. Den großen, aufrechten Werkzeugkasten bemerkte ich auch, weil es das einzige Ding in diesem Raum war, was dreckfrei war - fast chirurgisch in seiner Sauberkeit. Es schien in diesem Licht bedrohlich rot zu glühen. Mein Herz beschleunigte sich, als ich Masen erkannte. Wahrscheinlich enthielt es seine eigene sadistische Version von Werkzeugen.

Ich nahm einen tiefen, eisigen Atemzug. Bella, beruhige dich, oder du wirst einen verdammten Herzinfarkt bekommen. Es wird okay sein. Er wird dich nicht bei lebendigem Leibe fressen.

Doch in dem Moment, als unsere Füße auf den Kellerboden trafen, schien Masens ganze Essenz sich in etwas anderes zu verwandeln, etwas noch erschreckenderes, als er ohnehin schon war. Die Luft veränderte sich um uns, während er mich dabei beobachtete, wie ich den nervenaufreibenden Anblick des Raumes in mich aufnahm. Ich drehte mich herum, um ihn völlig verschreckt anzusehen, nur um in dem Blick seiner jadegrünen Augen, die mit Feuer aus reinem, unendlichen Sadismus brannten, gefangen zu werden.

Mir wurde in diesem Moment eins klar ... ich vertraute ihm nicht.

Meine Knochen klapperten unter meiner Haut und das Blut gefror in meinen Adern, weil er lässig seinen Kopf schief legte und mich höllisch böse anlächelte.

"Hast du Angst?", fragte er mit einem samtenen Murmeln, was mein Herz noch schneller zum Rasen brachte. Er wusste, ich war versteinert vor Angst und wollte nur, dass ich es laut sagte.

"Ich ... ich ... b ... b ... bitte", wimmerte ich und bekämpfte den Drang, mir in die Hose zu machen.
"Beantworte meine Frage, Bella", sagte er mit einer weichen, ruhigen Stimme, welche meine Situation nur noch schlimmer zu machen schien.

"J ... ja, M...Masen. .... Sehr", gab ich mit einem wackligen Schluchzen zu, als die Tränen langsam anfingen, über mein Gesicht zu strömen. Sein Griff um meinen Arm lockerte sich nur ganz leicht, bevor er mit dem Handrücken seiner freien Hand über meine gerötete, nasse Wange strich.

"Shhhh", beruhigte er mich mit einem satanischen Grinsen. "Ich werde nicht versprechen, dass es nicht qualvoll wird, aber ich verspreche dir, dass ich viel Spaß haben werde ... jeden ... verfickten ... Moment davon."

Ich schauderte heftig. "B...b...bitte", bettelte ich wieder um Gnade.

"Still, kleines Mädchen, oder ich werde einen Ballknebel in deinen wunderschönen Hals drücken", antwortete er, immer noch mit einem erschreckend ruhigen, samtigen Schnurren.

Ich nickte ihm mit einem erbärmlichen Heulen zu und presste meine zitternden Lippen etwas zusammen. Er lächelte mit teuflischer Zustimmung, bevor er meinen Arm losließ und sich umdrehte, um zu der Werkzeugkiste zu gehen. Als er vor ihr stand, öffnete er die mittlere Schublade und zog etwas heraus, was aussah wie ein Lederriemen, zwei paar Stahlhandschellen und etwas, das ich als zwei Spreizstangen wiedererkannte.

Ruhig, Bella ... ruhig bleiben, dachte ich und keuchte vor Entsetzen.
 
Mit bebenden Händen begann ich meinen Rock, das Top und die Unterwäsche zu entfernen. Als ich völlig nackt war, stand ich erstarrt bei den Stufen. Mein Körper war durch die eisige Luft von einer Gänsehaut bedeckt und ich zitterte vor Angst. Er drehte sich um und ging zur Mitte des Raumes, bevor er die Spreizstangen mit einem klingenden, metallischen Scheppern auf den Betonboden schmiss.

"Komm her, Bella", wisperte er, drehte ein Paar der Handschellen an einem Finger und biss fest in seine volle Unterlippe.

Trotz meines absoluten Schreckens fühlte ich, wie mein Körper bei seinem Anblick - unter der nackten Glühbirne stehend, mit diesen intensiven, teuflischen Augen, die mich beobachteten- reagierte. Er sah aus wie zwanzig verschiedene Arten der Verführung. 

Rose ... das ist für Rose, Bella, dachte ich und versuchte mich zu erinnern, warum ich hier war. Ich saugte einen abgehackten Atemzug ein und ging langsam zu Masen, der mir wiederum mit teuflischer Anerkennung zunickte. Als ich vor ihm stand, heftig zitternd, während Tränen an meinem blassen Gesicht hinabrannen, hielt ich ihm zaghaft, als stilles Angebot, meine bebenden Hände hin.

Ein langsam kriechendes, halbes Lächeln breitete sich auf seinen erlesenen Gesichtszügen aus. "Du bist so ein verdammt braves Mädchen, Bella", gurrte er und hob eine Hand, um mit einem Daumen über meine zitternde Unterlippe zu fahren.

Obwohl ich Panik hatte, verursachte sein Lob eine warme, weiche Drehung in meinem Innersten, sodass sich mein weißes Gesicht in ein schamhaftes Rosa verfärbte und  sich ein kleines Lächeln auf meinen Zügen ausbreitete.

Er lächelte auf mich herab und zog eine Augenbraue mit einem amüsierten Grinsen hoch, bevor er den Lederriemen nahm, an dem er die Handschellen aufgereiht hatte. Nun erkannte ich, dass der Peitschriemen eigentlich ein Ledergürtel war, und meine Brauen zogen sich in leichter Verwirrung zusammen. Als Masen meine Verblüffung bemerkte, zwinkerte er mir mit einem bösen Grinsen zu, bevor er um mich herum ging und den Gürtel mit den baumelnden Handschellen nach vorne an meiner Taille sicherte. Dann stellte er sich vor mich, um mir ins Gesicht zu sehen und befestigte jedes meiner Handgelenke an einer Schelle, sodass ich an meiner Hüfte gefesselt war. Ich keuchte, aufgrund der rasiermesserscharfen Enge des beißenden Stahls, während das weiche, flatternde Gefühl, was sein Lob verursacht hatte, anfing zu verblassen und  sich einmal mehr in Schrecken verwandelte.

Mein gelähmter innerer Dialog übernahm erneut.

Atme, Bella ... erinnere dich, dass er versprochen hat, dich nicht zu verletzen ... nicht sehr.
Bist du, verdammt nochmal, high? Schau. Ihn. An. Hast du ihn jemals so dämonisch zufrieden mit sich selbst erlebt?

Er hat es versprochen.

Oh, du bist so ein verdammter Freak! Alice hatte Recht. WAHNHAFT! 

Mein innerer Dialog wurde durch Masen unterbrochen,  indem er mich an den Schultern packte. Er hob seine Augenbrauen  und drückte mich langsam nach unten. Ich wusste, es war ein stummer Befehl; er wollte mich auf den Knien sehen. Ich nahm einen zitternden Atemzug und sank vorsichtig auf den Betonboden, während er mein Gewicht stützte, sodass ich nicht wie ein Stein fallen würde. Als ich endlich auf meinen Knien war, hockte er sich neben mich und legte einen starken Arm über meine nackten Brüste.

"Den ganzen Weg nach unten, kleines Mädchen“, befahl er. "Auf deine Brust, dreh deinen Kopf zur Seite. 
Ich will deinen knackigen, kleinen Arsch in der Luft."

Ich schluckte heftig und starrte mit Entsetzen hinunter auf den schmutzigen, kalten Betonboden.

"Jetzt, Bella. Oder ich lass dich los und du fällst flach auf dein hübsches, kleines Gesicht.", fauchte mich Masen ruhig an.

Ich wimmerte so laut, dass es im Raum widerhallte, hatte aber immer noch die Geistesgegenwart, mich langsam vorzubeugen und seiner Aufforderung nachzukommen. Masen hielt mich stabil, bis meine Brust den eiskalten Boden traf. Ich zitterte nutzlos, während meine blasse Haut in einem Gänsehautmeer ausbrach.
"Kalt?", fragte er mit einem finsteren Lachen.

"J...j...ja...a, M-Ma-sen", klapperte ich mit einem weiteren Schaudern und leisem Schluchzen. "B-bitte", flehte ich, noch einmal.

Er glättete seitlich, mit einer Hand, meine Haare. "Shh, ich glaube, du solltest inzwischen wissen, dass Betteln mich, verdammt nochmal, ankotzt, Bella. Und das ist ganz sicher nicht die richtige Zeit, noch der richtige Ort, an dem du willst, dass ich böse auf dich bin", flüsterte er in einem tiefen, samtigen Ton.

Ich schluckte hörbar. "Es ... es tut mir l-leid." Ich weinte. "Es ... es ... wird nicht wieder vorkommen."

"Braves Mädchen", antwortete er und wischte Tränen von meinem Gesicht, bevor er sich hinstellte. Er ging hinter meinen bebenden Körper und ich hörte ihn die Spreizstangen vom Boden aufheben. "Spreize deine kleinen Beine weiter für mich", blaffte er, als ich mit einem winzigen Quietschen erschauderte.

Ich kämpfte darum, meine Knie weiter auseinander zu schieben, ohne umzukippen und auf den harten Betonboden aufzuschlagen. Ich fühlte eine sanfte Hand über meine Rückseite fahren, bevor er die Stange direkt oberhalb der Knie zwischen meinen Beinen befestigte. Dann platzierte er die zweite Stange zwischen meinen Knöcheln und zog das Leder fest, bevor es an seinem Platz festgesteckt wurde. Ich konnte nun nicht mehr meine Beine schließen oder gar vom Boden hochkommen. Auch wenn es mir gelingen würde, aufzustehen, hätte ich nicht die geringste Chance, von ihm wegzukommen.

Ich befand mich auf dem schmutzigen Boden, fest in einem Bogen gebunden, während mein Körper anfing, sich langsam vor Schmerzen zu versteifen. Meine Schultern und der Nacken pochten von der Belastung meines Gewichtes und meine gefesselten Handgelenke schmerzten. Außerdem waren meine Beine so weit von den metallischen Spreizstangen aufgezwungen, dass meine Oberschenkelknochen in ihren Gelenkpfannen stachen.

Mir tat alles weh; ich war hilflos und äußerst verletzlich, zudem absolut seiner Gnade ausgeliefert.
Masen stand da und fing an, meinen gefesselten, zitternden Körper zu umkreisen. Er erinnerte an einen Löwen auf seinem Schlusskurs zu einer tödlich verwundeten Gazelle. Ich biss fest auf meine Lippe, um mich davon abzuhalten, ihn wieder anzubetteln, während das Geräusch seiner Stiefel, deren Absätze auf den festen Boden schlugen, von den Wänden bedrohlich widerhallte. 

Rums, rums, rums.

"Absolut. Gottverdammt. Atemberaubend.", flüsterte er vor sich hin. "Ich hätte das schon vor Monaten tun sollen, verflucht."

Als er in meinem Blickfeld stoppte, sah ich mit bittenden, tränenden Augen zu ihm hoch. Ich versuchte es zumindest so gut, wie es mir möglich war, mit meiner Wange, die auf den Boden gepresst wurde.

Er lächelte breit mit blitzenden, perfekt weißen Zähnen auf mich herab. "Ich sagte dir, das ist ein Spiel. Erinnerst du dich?“, fragte er und leckte seine Unterlippe, bevor er näher kam. Dann hockte er sich neben meinen Kopf und strich mir mit dem Handrücken über meine Wange. 

"J ... ja, Masen", antwortete ich unregelmäßig atmend. "Ich erinnere mich."

"Spiele haben Gewinner und Verlierer", sagte er mit einem höllischen Grinsen, ehe er eine Augenbraue hochzog. "Nun, meine Spiele in der Regel nicht. Aber, weil du es bist, dachte ich, wäre es nur gerecht, wenn ich dir eine faire Chance gebe." Er kicherte teuflisch, was meine Haare zu Berge stehen ließ.

Ich schluckte heftig. "Danke?", flüsterte ich in der Form einer Frage, denn ich war mir nicht ganz sicher, für was ich ihm dankte.

"Oh, danke mir noch nicht, Engel", antwortete er mit einem weiteren blutgefrierenden Glucksen, bevor er fortfuhr, "Wenn du gewinnst, dann tue ich etwas ungewöhnlich Liebevolles für dich." Er hob die Augenbrauen. "Wenn ich allerdings gewinne, dann bleibst du so gefesselt. In der Dunkelheit. Auf dem Kellerboden. Für drei Tage. "

Bei der Aussicht, in diesem kalten, feuchten Keller für Tage gefesselt zu sein, kämpfte ich ein wenig mit meinen engen Handschellen und stieß ein erschrockenes Wimmern aus.

"Nein. Nein. Nein, nicht allein in der Dunkelheit! NEIN, BITTE, nur das nicht! "

Er glitt leicht mit seinen Fingerspitzen über meine Wirbelsäule. "Shhh."

"Bitte, Masen“, flennte ich. "Ich ...Ich habe Angst, in der Dunkelheit allein zu sein... die Leere ... BITTE!"

Er stieß einen knurrenden Seufzer aus. "Was hab ich gesagt…", fing er an zu fauchen und beugte sich leicht zur Seite, um ein paar Mal, fest auf mein Hinterteil zu schlagen, "... über ... Bettelei?"

Ich schrie mit einem lauten, hallenden Schluchzen auf. "Es tut mir leid! Ich konnte es mir nicht verkneifen ... I…ich hab Angst, alleine zu sein ...Ich brauche dich, um mich sicher zu fühlen, vor allem nachts! ", platzte ich in einem verzweifelten Schrei heraus und brach fast komplett zusammen. Es war das erste Mal, dass ich es je laut ausgesprochen hatte. Die Erkenntnis traf mich vor ein paar Monaten. Ich lebte seit Jahren in Angst, bis ich ihn traf. Zwar dachte ich, mich bei Rose sicher zu fühlen, aber ich hatte mir nur etwas vorgelogen. Erst jetzt hatte ich den Alptraum von Phil immer seltener, weil ich mich beschützt fühlte.

Aber die Alpträume über ´das Nichts´- ´die Leere´- kamen immer häufiger. Darin war ich alleine in der Dunkelheit gefangen, während eine lauernde, sickernde Schwärze versuchte, mich für immer einzusperren.
Ich war verloren, allein und verängstigt.

Ich saugte einen schlottrigen Atemzug ein. "Alles, außer die Dunkelheit", wimmerte ich leise vor mich hin.
Masen seufzte wieder, legte eine zarte Hand seitlich an mein Gesicht, bevor er anfing, meine Wange mit seinem Daumen zu streicheln. "Willst du wissen, was du tun musst, um das Spiel zu gewinnen?", fragte er ruhig. "Du gewinnst und du brauchst dir, darüber keine Sorgen zu machen; willst du das? Einer von uns wird jede Nacht mit dir im Bett sein."

Ich wog seine Worte sorgfältig in meinem Kopf ab.

Du kannst das, Bella!

Wie, zur Hölle, willst du ein Spiel gegen Masen gewinnen? Dem Picasso der Folter! Erst Recht ein Spiel, welches er erfunden hat. Ein Spiel, das er wahrscheinlich schon hundert Mal gespielt hat? Du bist so was von im Arsch!

Nun, zweifelndes Lieschen, welche Wahl hab ich denn eigentlich? Was, zur Hölle, soll ich tun? Die weiße Fahne vor ihm schwenken?

Ich versuchte, mich zusammenzureißen. "Ja, bitte, Masen“, schniefte ich und blinzelte, um meine Augen von den Tränen zu befreien.

"Nun, es ist wirklich einfach, Bella. Alles, was du tun musst, ist, diese kleinen, talentierten Hände von dir zu nehmen und dich zum Kommen zu bringen.", säuselte er, immer noch meine Wange mit seinem Daumen streichelnd.

Meine Brauen zogen sich zusammen. "Wirklich? Ich ... das ist alles, was ich tun muss?", fragte ich mit einer leisen Stimme und klang dabei wie ein totaler Trottel. Er grinste nur teuflisch über meine Naivität.

Ich wimmerte laut, denn bei dem Ausdruck auf seinem wunderschönen Gesicht, merkte ich sofort, dass es schwer, wenn nicht sogar unmöglich werden würde, mich selbst zum Orgasmus zu bringen.

"Ja, das ist alles, was du tun musst, kleines Mädchen", antwortete er. Er schmunzelte mit einem verschmitzten Lächeln und bewegte die Hand, die auf meiner Wange lag, um meine Haare an der Seite sanft zu glätten. "Da ich allerdings vorhabe, dich vom Kommen abzuhalten, um zu gewinnen, wird es für dich vielleicht ein wenig schwieriger sein. Nun, nimm diese zarten Finger und benutzte sie für einen guten Zweck, weil ich gleich deinen kleinen Arsch belagern werde. Und, naja ... du möchtest vielleicht einen kleinen Vorsprung." Er zwinkerte, bevor er aufstand und aus meinem Blickfeld verschwand.

Schiere Panik jagte durch mich hindurch, als ich weiter auf dem Boden schluchzte und zitterte. 

Ich konnte Masen drüben an der Werkzeugkiste hören. Dinge rasselten und Wasser lief, während er gemütlich ein Lied in einem tiefen, samtigen Gemurmel sang.  Ich kannte es sehr gut, weil es sein Lieblingslied war und ich es unzählige Male zuvor gehört hatte- Where's the Devil When You Need Him von The Legendar Shack Shakers. 

Ich weiß genau, wo der Teufel ist.

"Bellllaaa", sang Masen in einem bedrohlichen Zischen und ließ mich auf dem Boden mit einem kleinen Quietschen zusammenzucken. "Du hast 30 beschissene Sekunden, bevor ich rüberkomme und die Scheiße aus dir herausprügele, wenn du nicht anfängst, dich selbst zu ficken."

Mit einem verängstigen Schrei bewegte ich die Hände zu meiner Mitte, und schloss meine verheulten Augen, um dieses unzumutbare Spiel zu gewinnen. 

Ich war mir nicht sicher, wie lange ich bereits auf dem kalten, harten Boden hockte und verzweifelt versuchte, mich selbst zum Orgasmus zu bringen, aber nach einiger Zeit keuchte ich stöhnend und meine Haut fühlte sich heiß und gerötet an. Masens brennende, grüne Augen beobachteten mich aufmerksam und ich fühlte seine überwältigende Präsenz in der Nähe, was meine Aufgabe nahezu unmöglich machte. Ich wusste, er würde auf den passenden Moment warten, um meine Bemühungen zunichte zu machen.

Mein Magen verkrampfte sich zu einem Knoten und die Muskeln in meinen Oberschenkeln ballten sich hart zusammen, bevor ich etwas durch die Luft pfeifen hörte. Eine glatte, flache, unnachgiebige Oberfläche kollidierte an meinem Hintern mit einem lauten, scharfen Klatsch, und ich kreischte in schierer, reiner Qual.
Trotz meines durchdringenden Schreis, konnte ich Masen immer noch deutlich mit einem samtenen Knurren stöhnen hören, "Fick mich. Nun, das war gerade weit über gottverdammt wunderschön."

Mit einem ungestümen Grunzen von Masen kam das Paddel erneut hinunter, und es war so schmerzhaft, dass es mir alles andere als gefiel. Mein sich langsam aufbauender Orgasmus zog sich so schnell zurück, wie die Qual zunahm, und ich stoppte die Bewegungen meiner Finger, um mich zu versteifen, während das Paddel durch die Luft sauste.

"Willst du, dass ich gewinne, kleines Mädchen?", knurrte Masen, bevor er inne hielt, um meinen Pferdeschwanz zu packen und hart daran zu ziehen. "Beweg deine verdammten Hände!" 

Ich stieß ein lautes Wimmern aus, positionierte meine Hände zurück an meine Mitte und heulte unkontrolliert, ehe Masen meine Haare mit einem Knurren losließ und seinen Angriff erneut begann.

Ich versuchte die brutalen Klatscher auszublenden und an einen anderen Ort zu gehen, einen, wie ich ihn bei Phil hatte, aber es war unmöglich. Alles, was ich hören konnte, war das Schneiden der Luft, wenn das Paddel runter kam und alles, was ich fühlen konnte, war die glühende Senge  der gnadenlosen Oberfläche, die mich mit verheerender Gewalt traf.

Nach gefühlten Stunden gab ich schließlich auf. "Ahhhhhh!", schrie ich, als das Paddel mich erneut traf. "BITTE! Ich ... ich kann nicht mehr ... zu viel ... du hast gewonnen ... bitte!"

Masen gluckste finster als Antwort auf meine Kapitulation. "Na, na, Bella. Ich werde nicht erlauben, dass du einfach so aufgibst und den ganzen Spaß beendest."

Ein großer Holzspaten, was mich an einen Schieber erinnerte, mit dem man Pizza aus dem Holzofen holte, fiel mit einem schweren Schlag auf den Boden neben mir. Ich schauderte heftig, als ich den erschreckenden Anblick des barbarischen Geräts in mich aufnahm, welches Masen auf mir benutzt hatte. Meine Rückseite fühlte sich an, als ob sie in Flammen stand, während der Rest meines Körpers von den frostigen Temperaturen im Keller eiskalt war.

Masen ging zur linken Seite des Raumes und kurz darauf hörte ich, wie eine Schublade der Werkzeugkiste grob aufgezogen wurde. Einen Augenblick später kam er zu mir zurück und hockte sich wieder in mein Blickfeld.

Er schwenkte einen Vibrator vor meinem Gesicht. "Hilfe gefällig?", fragte er und hob eine Augenbraue mit einem teuflisch amüsierten Grinsen.

Ich errötete vor äußerster Erniedrigung. "Ich ... ich...", stotterte ich und kämpfte um eine Entscheidung. Mir war klar, dass ich den Vibrator zum Kommen brauchte, da meine Hände einfach nicht ihren Job taten, gleichzeitig fühlte ich mich aber so beschämt, ihn überhaupt benutzen zu müssen. Schließlich hatte ich noch nie einen verwendet, bis auf die eine Ausnahme, als mich Charlie erwischte, während ich  nackt und ausgebreitet wie ein Adler auf meinem Bett lag. 

Dieser Mann hat dich angekettet, dich in den Arsch gefickt, dein Gesicht gefickt und dich wie einen Hosenmatz verhauen, und du machst dir Sorgen darüber, vor ihm einen Vibrator zu benutzen?

Mein Gehirn hatte ein stichhaltiges Argument. "Ja, Masen", flüsterte ich. "Bitte."

Er nickte mit einem dämonischen Lächeln, bevor er den Vibrator anstellte und ihn in meine gefesselten Hände zwischen meinen Beinen legte. Ich fummelte damit kurz herum, aber schließlich schaffte ich es, ihn in mich zu drücken. Die prickelnden Vibrationen, die über mich hinweg spülten, ließen mich laut aufstöhnen. Masen beugte sich auf seinen Händen vor und lehnte seine Schmolllippen an mein Ohr. Sein süßer, warmer, nach Jack Daniels duftender Atem strich über mein Gesicht und ich stöhnte laut auf.

"Du siehst so verdammt himmlisch aus, während du dich, gefesselt auf dem Boden, mit dem Vibrator fickst, Engel! ", wisperte er, und ich stöhnte wieder.

Meine Atmung wurde zu einem verzweifelten Hecheln und meine Haut errötete von dem rauschenden Blut, weil ein neuer Orgasmus sich aufbaute. 

"Hmmm", seufzte ich, als Masen in mein Ohr knurrte. Seine Nähe stachelte meinen bevorstehenden Höhepunkt an.

"Du bist so verdammt nah, nicht wahr?", fragte er mit einem Schnurren, bevor ich spürte, wie seine Fingerspitzen über meine Wirbelsäule geisterten und ein freudiges Zittern erzeugten. "Alles, was du brauchst ist ... ein ... wenig ... Druck. Wenn ich dich jetzt ficken würde, würdest du von einem Stoß explodieren, oder?"

Oh, FUUUCK!

"J ... ja!", gab ich in einem widerhallenden Stöhnen zu, und Masen gluckste teuflisch als Antwort.
Er sprang schnell hoch, bevor ich ihn zum Waschbecken gehen hörte und kam wieder zurück in mein Sichtfeld. "Ich könnte genau das tun", sagte er mit einem weichen Knurren. "Willst du mich in dir spüren, kleines Mädchen?"

"Oh ...Oh ...GOTT, JA!", kreischte ich, während meine Augen in ihren Höhlen zurückrollten.

Sein höllischer Dirty Talk hätte mich fast innerhalb von Millisekunden über den Rand springen lassen, als plötzlich eine Lawine von eiskaltem, frostigen Wasser über meinen gesamten Körper geschüttet wurde.  Ich schrie gurgelnd und atemlos, als der welterschütternde Orgasmus, der in meiner Reichweite gewesen war, weggespült wurde. Meine Haut fühlte sich an wie erfroren, mein Innerstes verwandelte sich in Eis und ich zitterte so heftig, dass der Vibrator mir aus den Händen rutschte und auf den arktischen Betonboden fiel.

"N-neeein!" Ich schluchzte niedergeschmettert und frustriert, während meine Zähne klapperten.

"Was ist los, Baby?", fragte er, das ´Baby´ zischend in einem spöttischen Ton, und hob den Vibrator auf. "Ich dachte, du wolltest für mich kommen."

Ich fing in an zu weinen, aufgrund der absoluten Niederlage. Meine Muskeln schmerzten vor Erschöpfung, weil ich bis zum Rand gezwungen wurde, ohne erleichtert zu werden. Meine Mitte brannte nach dem Bedürfnis der Erlösung, die nie kommen würde, und langsam bekam ich das Gefühl, meinen Verstand zu verlieren.

"Lass. Dich. Nicht. Unterkriegen", knurrte Masen zu meiner wimmernden Gestalt und umkreiste mich langsam, bevor er trällerte, "Ich bin nicht so sicher, dass klatschnass und gefesselt hier unten zu sein, keine Unterkühlung verursachen würde."

"Ich kann nicht", schniefte ich hilflos. "Bitte ...ich ... ich kann einfach nicht."

Er bewegte sich wieder in mein Blickfeld, kniff seine glühenden Augen zusammen, was mich heftig schaudern ließ. "Wirklich?", fragte er, als sich langsam ein zufriedenes Grinsen auf seinem wunderschönen Gesicht bildete. Er leckte seine volle Unterlippe und ging hinter mich, ehe ich fühlte, wie er sich neben meine gespreizten Beine kniete. Ohne Vorwarnung strichen seine Finger über meine Mitte und ich schnappte als Antwort nach Luft. Mein Keuchen wurde zu einem grunzenden Schrei, als er den Vibrator grob in mich stieß. Er arbeitete mit so viel Geschick, dass ich mich fragte, woher das kam. Seine andere Hand fühlte ich derweil sanft auf meinem Hintern. Auch wenn er sehr gnädig mit seinen Berührungen war, zuckte ich immer noch zusammen, da meine Kehrseite nach wie vor von dem Paddel, welches er vorhin benutzt hatte, in Flammen stand. Doch alle Gedanken an meine pochende Rückseite waren schnell vergessen, als er langsam seinen Daumen hineindrückte.

Ich schrie in einem lustvollen Stöhnen auf, und er gluckste. "Du denkst vielleicht, du kannst nicht, aber ich bin da anderer Ansicht."

Nach einiger Zeit, in der ich so von ihm manipuliert worden war,  dass meinem Körper gar keine andere Wahl blieb, wurde ich fast tollwütig auf dem kalten Boden. Ich grunzte und maunzte wie ein verdammtes Tier und war nicht einmal verlegen, wegen diesen Geräuschen, einfach weil es sich so verdammt gut anfühlte. Ich versuchte mich an seiner Hand zu reiben, indem ich mein Gewicht mit meinen Schultern vom Boden drückte. Es war mir egal, dass sie von der Belastung anfingen zu schmerzen, weil ich in meinen Empfindungen, die das Spielzeug und sein Daumen, die er gleichermaßen in mich rammte, verloren war. Ein neuer Orgasmus pirschte sich an, und ich fühlte meine Haut als Reaktion erröten.

"Scheiß drauf, ich habe eine bessere Idee!", zischte Masen hinter mir zu sich selbst, und unterbrach die Bewegungen seiner Hand, was mich wimmern ließ.

Er stellte den Vibrator aus, warf ihn beiseite und stand auf, um zur gegenüberliegenden Wand zu gehen, wo ich nicht sehen konnte, was er tat.

Ich japste auf dem Boden nach Luft und strengte mich an, seine Geräusche auszumachen, aber ich konnte nichts hören.

Als er kurz darauf zurückkam, knallte er eine große hölzerne Kiste neben mich und ich zuckte vor Schreck zusammen, weil er diese in der Nähe meines Gesichtes lautstark fallen ließ. Er packte mich grob an meinen Schultern und zog mich hoch, ehe er die Kiste mit der Seite seines Stiefels unter mich schob und mich danach an der Taille darüber beugte. Er ging dann zu meinen Beinen und fing an, eilig die Spreizstangen zu entfernen, bevor ich ein lautes metallisches Scheppern hörte, als er sie beiseite schmiss. Schließlich schnallte er zerrend den Riemen an meiner Taille ab, befreite meine Hände, um sie erneut hinter meinen Rücken zu fesseln.

Ich wackelte ein wenig auf der Box, denn ich hatte das Gefühl, mich endlich wieder freier bewegen zu können, als ich noch wenige Momente zuvor. Zwar waren meine Hände hinter dem Rücken gefangen, was meine Schultern schmerzen ließ, und ich war über eine Holzkiste gebeugt, die sich hart in meinen Bauch grub, aber das dumpfe Pochen, was die Spreizstangen in meinen Beinen verursacht hatten, nahm ab. Ich stieß einen kleinen Seufzer der Erleichterung aus, obwohl ich nicht sicher war, was für Foltermethoden er noch an mir ausprobieren wollte. Das nachfolgende Geräusch des Reisverschlusses seiner Jeans, war allerdings wie eine Ohrfeige in mein Gesicht und brachte mich zurück in die Realität seiner Absichten. Ich stieß ein verzweifeltes, schamloses Stöhnen aus und drückte ihm peinlicherweise meinen Hintern wie eine läufige Katze entgegen.

Masen kicherte über meine schamlose Vorführung. "Hör auf, so gottverdammt gierig zu sein, Bella", sagte er und schlug mich hart auf meinen schmerzenden, verprügelten Arsch, was mich in absoluter Qual aufschreien ließ.

"Es ... es t-t-tut mir leid", schluchzte ich, als er meine andere Arschbacke genauso hart schlug.

Ohne ein weiteres Wort kniete er sich hinter mich und griff meine Hüften mit beiden Händen, bevor er seine Schwanzspitze mit einem leisen, beherrschten Knurren in meine wartende Mitte drückte. Ich war fast rasend vor Erwartung, hyperventilierte praktisch und fuhr fast aus meiner Haut. 

Oh, bitte, bitte, bitte. 

Langsam, heimtückisch langsam schob er sich den ganzen Weg bis zum Anschlag in mich hinein, was mich zittern und krächzend aufkeuchen ließ.  Ich wartete darauf, dass er sich wieder raus bewegte und einfach loslegte, wie er es immer tat, aber er bewegte sich nicht, was ich mit einem Wimmern quittierte. 
Unvernünftigerweise spannte ich meine Intimmuskeln fest an, in dem verzweifelten Versuch,  ihn dazu zu bringen, sich zu bewegen. Ich war viel zu frustriert, um an die Konsequenzen meiner Handlung zu denken.
Sein Atem stockte. "Tu diese Scheiße nochmal, kleines Mädchen, und ich werde dein Gesicht ficken, dich hier unten lassen, klatschnass und richtig frustriert. Verstanden?" 

"J...j-ja, Masen", jammerte ich. "Es tut mir leid. Ich habe nur ... du fühlst dich so gut an." Meine Worte brachen hervor und  verursachten eine leuchtende Röte, die sich auf mir ausbreitete.

Er kicherte und beugte sich vor. Seine harte Brust presste sich gegen meinen Rücken und meine gefesselten Hände, während er einem Ellenbogen- nahe meinem Gesicht- auf der Kiste eine Pause gönnte. "Lass uns das richtig unheimlich interessant machen! Sollen wir?", wisperte er in mein Ohr, als er- wie ich vermutete- ein Seil um meinen Hals legte. Ich erbleichte von Kopf bis Fuß und keuchte vor Entsetzen.

"Sch, sch, sch", flüsterte er in mein Ohr, um mich zu beschwichtigen. Dann zog er sich komplett aus mir heraus und stieß wieder ganz in mich. Damit transformierte er quasi mein entsetztes Schluchzen zu einem Freudenschrei. 

"Fuck", knurrte er mit unregelmäßiger Atmung, bevor sich die Schlinge fester zog und mein Mund weit aufklappte.

"Ah..h ... b ..i..t..t..t..e", brachte ich heraus und krächzte, als blinde Panik meinen Körper flutete. Ich fing an, hemmungslos unter ihm zu kämpfen, aber er drückte sein ganzes Gewicht auf mich- nagelte mich mit einem Glucksen auf die Kiste.

"Locker, kleines Mädchen…", murmelte er finster in mein Ohr, "…kämpfen wird es nur schlimmer machen."
Mein Leben, jeder beschissene Moment davon, blitzte vor meinen Augen auf. Dann, als würde man mich verhöhnen, sah ich auch die schönen Momente und ich stieß als Antwort einen schallenden Schrei aus. Meine Ohren fingen an zu klingeln, klebriger Schweiß bildete sich auf meiner Haut und die Anfänge einer Panikattacke trafen mich. 

"Masen?", schluchzte ich atemlos keuchend, während ich anfing, zu hyperventilieren. "Bitte ... du hast es versprochen!"

Er streifte seine Lippen sanft über mein Ohr. "Beruhig dich, entspann dich, Engel. Ich würde dich niemals zerstören. Niemals", sagte er mit einem weichen, tröstenden Summen, während er zarte Küsse auf meiner Gesichtshälfte platzierte, und ich biss mir auf die Lippe. "Wenn ich dir ernsthaft wehtun wollte, hätte ich das schon längst getan. Jetzt lass los, und vertrau mir einfach" Seine Stimme besaß nichts von der beängstigenden Schärfe, die sie nur kurz zuvor inne gehabt hatte. Sie wurde zu einem leidenschaftlichen, fast verehrenden Ton. Trotz meiner Notlage fühlte ich, wie mein Körper sich daraufhin anfing, zu entspannen.

Langsam ließ das Klingeln in meinen Ohren nach und meine Atmung normalisierte sich. "Das ist ein braves Mädchen", wisperte Masen, als er fühlte, wie sich meine Anspannung lockerte.

Aber ich war immer noch leicht panisch. Eigentlich sollte ich mich fragen, ob Masens tröstende Worte und sein sanftes Einlullen nichts weiter, als eine gut getimte Beschwichtigung war, damit ich keinen Anfall bekommen würde.  Ich war viel zu durcheinander. Ich wusste nicht, ob ich ihm vertrauen sollte. Auch mein Herz sagte mir nicht, ob ich das tun könnte, oder….

„Oder was? Was wirst du tun? Was KANNST du tun? Du liegst auf einer versifften Holzkiste und er ist immer noch in dir, verflixt nochmal!“

„Ich werde einfach mal sehen, und ihm vertrauen.“

„Du und deine verdammt blöde, blinde Liebe. Ich wusste, dass ich aus einem Grund diskret aufgehört hatte, mit dir zu reden. Idiot.“

"Ach, rutsch mir damit doch den Buckel runter! Brauch dich sowieso nicht! War doch seit Monaten alles super mit Edward UND Masen, auch ohne dein Kreischen in meinem verdammten Ohr!"

"Oh wunderbar. Wie die Mutter, so die Tochter, hm? Ignorier mich doch einfach, ignoriere deine Instinkte."

"Ich ... ich vertraue dir, Masen", sagte ich mit einem klitzekleinen Winseln.

"Ich weiß", schnurrte er mit seinem teuflischen Glucksen und ich schluckte heftig. "Nun, hol tief und langsam Luft oder du wirst mir ohnmächtig, was mich wirklich verdammt anpissen würde, da ich nicht somnophob bin." ( http://www.miomedi.de/sexualitaet/sexualmedizin/stoerungen-sexualverhalten/paraphilien/somnophilie/somnophilie.html ) Ich konnte ein Grinsen in seiner warmen Honigstimme hören.

Bevor ich etwas sagen oder gar denken konnte, zog er sich erneut aus mir heraus und stieß grob wieder zu. Ich schnappte mit einem Schaudern nach Luft, während er mit einem tiefen, "Fuck, ja", in mein Ohr grunzte und das Seil enger um meinen Hals zog.

Er tat es wieder und wieder, jedes Mal zog er den Strick, der mich langsam strangulierte, fester. Ich war in einem nie endenden Kreislauf absoluter Ekstase und atemloser Hysterie gefangen, als das Seil mich weiter einengte. Auch wenn ich noch immer eine Heidenangst hatte, fühlte ich, wie der Knoten, sich anfing zu bilden und mein Innerstes fast schmerzhaft verdrehte. 

Ich bebte heftig unter ihm und schrie nahezu tonlos auf, bevor er seine verschwitzte Stirn an meine Schulter legte. "Du wirst für mich kommen, nicht wahr?", fragte er mit einem grinsenden, knurrenden Schnaufen. Mein Stöhnen der Zustimmung wurde zu einem verblassenden Krächzen, als das Seil mir komplett die Luft abschnürte.

Meine Augen traten hervor und mein Gesicht wurde blutrot, als ich versuchte zu atmen, es aber nicht konnte. 
"Bitte", flehte ich stumm- bettelte um mein Leben, während meine Augen sich verdrehten.

Plötzlich fühlte ich mich frei, schwerelos, und dieses Gefühl erschreckte mich noch mehr.

Masen legte an Tempo zu. "Lass los, Bella. Tu. Es. JETZT", fauchte er in mein Ohr. 

Wie auf Knopfdruck gehorchte mein Körper seinem Befehl.

Mein Orgasmus traf mich wie eine Gezeitenwelle und jeder Muskel zog sich mit einem Mal zusammen, während sich mein Innerstes wieder und wieder wie ein Schraubstock anspannte. Ich fühlte nichts weiter, als ein Meer der alles verschlingenden Lust, Ozeane der perfekten, berauschenden Glückseligkeit. Als ich in meinen eigenen überwältigenden Höhepunkt verloren war, hörte ich Masen nur ein donnerndes, "Motherfucker!", schreien; so fand er seine eigene Version der Erlösung.

Langsam begannen die Wellen meines Höhepunktes abzuklingen. Masen löste das Seil, entfernte es von meinem Hals und schleuderte es beiseite, ehe er sich von mir und der Kiste herunter rollte. Sein Rücken schlug mit einem lauten, dumpfen Schlag auf dem Betonboden auf. Ich beobachtete ihn mit matten Augen, als er keuchend und zitternd auf dem kalten Boden lag, während ich nach Luft schnappte und  von den Nachbeben auf der Holzkiste zitterte.

Er strich sich über sein verschwitztes Gesicht. "Heilige Scheiße", flüsterte er mit einem schweren, abgehackten Atemzug. "Motherfucker. Ich bin fast aus den beschissenen Latschen gekippt."

Seine flammenden Jadeaugen fanden meine und er grinste teuflisch. "Du siehst verdammt ausgepowert aus, kleines Mädchen", sagte er mit einem tiefen Glucksen. Hab ich dich fertig gemacht?"

Er hob seine Hüften vom Boden und zog seine Jeans hoch, machte den Reißverschluss und die Knöpfe zu, bevor er sich aufrichtete. Dann stand er auf, kam an meine Seite und holte die Schlüssel für die Handschellen aus seiner Tasche. Als er mir die Metallfesseln abnahm, fielen meine Arme nur leblos an den Seiten hinunter. 
Er hockte sich hin und rollte mich sanft an seine Brust, sodass er mich vorsichtig auf den Boden legen konnte.
Schließlich befand ich mich zitternd auf dem kalten Steinboden, jeder Muskel war schwach vor Erschöpfung, jedes Glied fühlte sich knochenlos an, während Masen über mir schwebte. Ich war so müde, allerdings raste in meinen Gedanken eine einzige Frage, eine grauenerregende Frage, von der ich aber nicht sicher war, ob ich sie beantwortet haben wollte; gleichzeitig musste ich es aber wissen. 

"Masen?", murmelte ich mit einem flehenden Wimmern. "Bist ... willst du ... lässt du mich hier unten?"

Er legte eine beruhigende Hand auf meinen Hals, streichelte meine Haut mit einem Daumen, während seine feurigen Augen mich nach einer ernsthaften Verletzung absuchten.  "Nein, Bella. Ich würde dich niemals in diesem Scheißkeller lassen, du dummes, kleines Mädchen", antwortete er, ehe er in meine Augen sah und boshaft grinste.

"Würdest du nicht? W-warum?", fragte ich mit kindlicher Stimme und starrte in sein strahlend schönes Gesicht.

Er kicherte und streifte sich sein schwarzes T-Shirt ab. "Weil ich, Engel- entgegen der landläufigen Meinung- durchaus in der Lage für starke Gefühle bin", antwortete er und zog eine Augenbraue mit einem breiten Grinsen hoch. Dann setzte er mich sanft auf und fing an, sein T-Shirt über meinen Kopf zu ziehen und meine Arme durch die Ärmel zu schieben.

Mein träges Hirn grübelte über seine Worte nach. Starke Gefühle? Ein Gefühl wie ... vielleicht ... möglicherweise ... Liebe?

Ohne ein weiteres Wort, zwang Masen einen Arm unter meine Knie und packte die andere unter meinen Rücken, ehe er aufstand und mich im Brautstil hochhob.  Ich drückte mein Gesicht mit einem gedämpften, gequälten Krächzen gegen die Haut seiner harten, tätowierten Brust, weil mein ganzer Körper sich furchtbar steif und wund anfühlte. Er schritt über den Kellerboden auf die Treppe zu, die zurück in die Küche führte, ohne Shirt und mich tragend. Ich war komplett nackt, mit Ausnahme seines T-Shirts, was gerade so meinen verbeulten, zerschrammten Hintern bedeckte. Ich betete still, dass das Haus nun leer war, weil ich auch in meinem erschöpften Zustand beschämt sein würde, wenn jemand das hier sah.

Die Treppe knarrte bei jedem Schritt, den er nahm, aber dieses Mal ging ich auf das Licht zu, anstatt in die Dunkelheit hinein. Als wir an der Tür waren, drehte er den Knauf mit der Hand, die unter meinen angewinkelten Beinen war, und stieß sie auf. Die Küche war leer, aber ich konnte einige Leute im Wohnzimmer plaudern hören. Darauf vergrub ich mein Gesicht tiefer in seine Brust, sodass ich nicht sehen würde, wer noch hier war.

Er ging mit mir ins Wohnzimmer und ich hörte mehr als ein weibliches Keuchen, worauf ich gedemütigt rot anlief.

"Heilige Scheiße!" Emmetts Stimme donnerte. "Schau sie an. Sie ist eine scheiß versiffte Schweinerei, Masen. Was hast du getan, sie auf dem dreckigen Boden gevögelt!"

Masen kicherte. "Kann sein."

Emmett seufzte. "Das sehe ich. Du siehst auch aus, als ob du dich in Scheiße gewälzt hast!"

"Lass ihn in Ruhe, Em", schnauzte Jasper. "Ich denke nicht, dass meine verdammten Nerven das verkraften, wenn du Masen ein Schaumbad gibst."

Emmett höhnte. "Er interessiert mich einen Scheiß, du Klugscheißer. Aber um Bella muss sich gekümmert werden."

"Ich hab´s geschnallt, du wandelnder Fetisch", zischte Masen. "Versuche es und ich reiß dir deinen gottverdammten Kopf ab, Emmett."

"Ist ja gut", schnaubte Em, ehe er murmelte, "Ich hab ja nur gesagt ...ich meine, ich mache ein hammermäßiges Schaumbad ... Duftöle ... sie wird’s mögen."

"Em", warnte Jasper mit einem entnervten Seufzer. "Um Gottes Willen, mach deiner unerträglichen Kratzbürste, die du deine Freundin nennst, ein Schaumbad, wenn du knapp dran bist!" 

"Sie lässt mich nicht", erwiderte Emmett quenglig wie ein Zweijähriger.

Ich würde mich vor Kichern kugeln, wenn die Situation nicht so peinlich und ich nicht so müde wäre.

Alice räusperte sich. "Lass zu, dass ich mich um Bella kümmere, Masen", sagte sie zaghaft. "Ich werde sie für dich sauber machen und ins Bett stecken, und du kannst eine Dusche nehmen."

"Nein, Alice", zischte Masen zu ihr, und ich schauderte in seinen Armen. "Ich sagte, ich werde das machen, gottverdammt. IST DAS KLAR."

Ich hörte Alice mit einem lauten Seufzen sagen, "Fuck, ich hab nur versucht zu helfen, Masen. Du musst nicht gleich einen auf tobenden-psychotischen Stier machen."

Masen schnaubte sie an, bevor er aus dem Wohnzimmer, den Flur hinunter schritt, aber ich hörte Victoria noch.

"Ist … ist sie okay?", flüsterte sie zu jemanden besorgt.

"Yeah, ich bin sicher, dass sie das ist, Baby", antwortete James, aber seine Stimme klang ein wenig zweifelnd. 

Masen trug mich in unser Schlafzimmer und legte mich sanft auf das Bett, ehe er ins Badezimmer ging. Ich konnte Wasser in die Wanne laufen hören, während ich meine Augen mit einem müden Seufzer schloss. Ich musste eingedöst sein, denn ich wachte auf, als Masen sich zu mir aufs Bett setzte. Langsam öffnete ich meine Augen und beobachtete, wie er seine Docs aufschnürte. Dann zog er die Stiefel aus und streifte seine Jeans ab, bevor er mich wie ein kleines Kind hochhob. Er trug mich ins Badezimmer, stieg in die Wanne und setzte sich zuerst ins Wasser, um sich schlussendlich hineinzulegen. Mich positionierte er bäuchlings auf sich, sodass meine Wange an seiner Schulter ruhte.

Das warme Bad fühlte sich so schön, nach den eiskalten Temperaturen des Kellers, an. Aber als er meine Hüften inklusive meines Hinterns unter die Wasseroberfläche zwang, zuckte ich mit einem Keuchen zusammen. 

"Aua", wimmerte ich und er nahm eine Hand, um meine Gesichtshälfte zu streicheln.

"Das war nichts, ich muss ihn immer noch waschen", gluckste er und küsste mich auf den Kopf.

"Ist es schlimm? ", fragte ich mit dünner Stimme. "Es fühlt sich an, als ob ich auf einem heißen Ofen sitzen würde."

"Du wirst für einige Wochen auf dem Bauch schlafen müssen", antwortete er sanft und fuhr mit seinen Fingerspitzen über mein geschundenes Hinterteil. "Das Paddel ist ein verdammtes Tier. Ich habe es von einem Kerl, der eine Pizzeria in Hanover besitzt." Er schnaubte.

Meine Brauen zogen sich zusammen. "Also ... ist es ein großer Holzspatel?", fragte ich ungläubig.

Er stieß ein lautes, samtiges Lachen aus. "Ja, ist es. Ich kann verdammt kreativ sein, wenn es sein muss."

Ich seufzte, als das Pochen in meinem Hintern anfing, im wohltuenden Wasser besser zu werden und kuschelte mich enger an ihn, während er einen entspannt stöhnenden Atemzug ausstieß.

"Fuck, ich sollte das öfter tun", flüsterte er zu sich selbst und verschob sich leicht unter mir, um es bequemer zu haben.

Nach einigen Augenblicken, in denen ich nach wie vor auf ihm lag und seinem Herzschlag zuhörte, seifte er einen Waschlappen ein und fing an, zärtlich den Schmutz von mir zu waschen. Es fühlte sich alles sehr surreal an und wenn ich nicht wüsste, was ich sonst träumte, dann würde ich genau davon ausgehen, weil Masen so etwas noch nie zuvor getan hatte. Ich wusste, er war zur Führsorge fähig; ich wusste das besser als jeder andere, trotzdem war das mehr eine Art Liebes-Ding, das Edward für mich tun würde.

Ich linste zu ihm hoch, neigte meinen Kopf, um mein Kinn auf seiner Brust abzustützen, sodass ich in seine Augen sehen konnte, weil ich sicher sein musste.

Seine glühenden Augen sahen in meine, bevor er mit einem amüsierten Grinsen eine Augenbraue hochzog.
"Ich bin es immer noch, das versichere ich dir", sagte er mit einem leisen, dämonischen Raunen und warf den Waschlappen aus der Wanne.

Ich biss mir auf die Lippe. "Es ... sorry, ich hab nur..." Ich brach ab und errötete. 

Er kicherte, legte seinen Hinterkopf auf den Wannenrand und vergrub seine Hände in meinen nassen Haaren. Seine lodernd grünen Augen sahen wieder in meine und ließen mich in dem warmen Wasser zittern.

"Du bist absolut verblüffend, Bella", sagte er mit einem weichen Lächeln. "Es hört nie auf, mich zu erstaunen. Nach allem, was ich dir angetan habe und allem, was dir vor mir angetan wurde, hast du immer noch eine strahlende, engelhafte Unschuld. Es ist ... bezaubernd."

"Ich ...ich fühle mich nicht unschuldig ... oder engelhaft", gab ich mit zitterndem Atem zu.

"Oh, das bist du aber", antwortete er, nahm mein Gesicht in seine Hände und fuhr mit dem Daumen über meine Unterlippe. "Wunderschön unschuldig und göttlich engelsgleich."

Ich errötete als Reaktion auf seine Worte, bevor er mein Gesicht hochzog, um meine Lippen sanft zu küssen. Meine Augen rollten mit einem Stöhnen zurück, als er seine Zunge mit einem leisen Seufzen in meinen Mund schob. Wasser schwappte über die Wanne, während ich an seiner Brust ein wenig hochwackelte. 

Er brach den Kuss ab. "Ich denke, ich werde hier aufhören. Dein kleiner Arsch kann heute Abend nicht noch mehr bewältigen", sagte er und biss sich mit einem Grinsen auf seine Lippe.

Ich seufzte ein bisschen schmollend und rollte mich wieder auf seiner Brust zusammen, während er über meinen Anfall von Kinderei  gluckste. Doch in dem Moment, wo ich meinen Kopf auf seine Schulter legte und mein Gesicht in die Beuge seines Halses drückte, gähnte ich in einem winzigen, erschöpften Atemzug. Masen strich mir mit einem gemurmelten, "Schlaf", die Haare aus dem Gesicht, ehe ich abdriftete. Dabei kümmerte es mich nicht, dass wir immer noch in der Wanne waren. 

~o~

Ich erwachte mit staubtrockener Kehle. Es musste an dem Alkohol liegen, aber auch an der Tatsache, dass Masen mich mit einem Seil fast stranguliert hatte, obwohl es sich anfühlte, als wäre ich Tage ohne Wasser in der Wüste gewesen.

Langsam realisierte ich, dass ich im Bett war, auf dem Bauch, während Masen dicht neben mir auf der Seite lag, einen Arm über meinen Rücken geworfen. Ich drehte ein wenig meinen Kopf und konnte im Mondlicht sehen, dass ich ein paar Shorts und ein Unterhemd anhatte. Mein Haar war immer noch feucht und ich seufzte genervt, weil es einem Alptraum glich, die ganzen Knoten auszubürsten. Aber als ich eine Hand hob, um mit den Fingern seitlich durchzufahren, gab es keine Knoten. Ich runzelte meine Stirn und drehte meinen Kopf, um Masen anzublicken, der immer noch schlief. Mit einem kleinen Lächeln biss ich mir auf die Lippe. 
Es gab keine andere Erklärung; er musste mein Haar gekämmt haben, bevor er mich ins Bett gesteckt hat.

Ich bewegte mich ein bisschen, sodass ich mich auf den Rücken rollen und aufsetzen konnte, damit ich mir was zu trinken holen konnte. Aber ich entschloss, ihm vorher Bescheid zu sagen, damit er wüsste, wo ich war, sollte er zwischenzeitig aufwachen. Also drehte ich mich auf die Seite, um ihn ins Gesicht zu schauen. "Masen?", flüsterte ich und legte eine Hand seitlich auf sein wunderschönes Gesicht.

"Hmm?", antwortete er benommen und schlang einen Arm um meine Taille, um mich zu ihm zu ziehen. 

"Ich ...Ich bin wirklich durstig. Ich will nur einen Schluck Wasser trinken. Ist das okay?", fragte ich flüsternd.
"Klar", seufzte er und gab mich frei, sodass ich aufstehen konnte.

Ich rollte mich behutsam auf meinen Rücken, zuckte allerdings zusammen und biss auf meine Lippe, als ich mich aufsetzte, weil mein Hinterteil mich umbrachte. Ich musste morgen einen Blick drauf werfen und vielleicht etwas drauf tun. Ich sah hinunter zu Masen und konnte nicht anders, als zu lächeln. Er war sehr schön, wenn er schlief. Sein Gesicht war entspannt und frei von dem intensiven Ausdruck, den es normalerweise hatte. Ich strich mit meinem Handrücken leicht über seine Wange und er zog seine Augenbrauen hoch - hielt aber seine höllischen Jadeaugen geschlossen.

"Ich dachte, du würdest vor Durst sterben", flüsterte er und grinste ein wenig.

"Sorry. Es ist nur, dass du für einen Dämon auf trügerische Weise engelhaft aussiehst, wenn du im Halbschlaf bist", murmelte ich, immer noch lächelnd.

Er schnaubte träge. "Geh dein Wasser holen, Bella", sagte er und öffnete seine müden Augenlieder, um mich anzusehen.

Ich biss mir mit einem Nicken auf die Lippe und stieg aus dem Bett, bevor ich auf Zehenspitzen zur Tür schlich und in den Flur schlüpfte. Als ich die große Treppe runterging, sah ich stirnrunzelnd auf meine Unterwäsche herab. Ich war ein wenig besorgt, dass vielleicht James und Victoria noch hier waren, oder noch einige Nachzügler von der Party, die ich vorhin nicht gesehen hatte, als ich halb weggetreten war.  Aber selbst wenn, würden sie nun sicherlich tief und fest schlafen, da es drei Uhr morgens war. Also ging ich weiter Richtung Küche. Ich war erleichtert, dass das Haus leer zu sein schien. Emmett hatte wohl doch alles rausgekickt, so wie Masen es wollte, bevor er ins Bett ging. 

Ich klickte das Küchenlicht an, ging zum Kühlschrank und holte eine Wasserflasche heraus, bevor ich die Tür wieder schloss.

"Schön, schön, schaut mal, wer hier mutterseelenallein ist", zischte eine tiefe, ernste Männerstimme und ich fuhr geschockt herum.

Ich erbleichte von Kopf bis Fuß; die Wasserflasche glitt aus meiner Hand und schlug mit einem lauten klatschenden ´Batsch´ auf den Boden. Ein heftiges Zittern durchfuhr mich, als ich das schreckliche Bild von Jacob Black und vier seiner großen, grinsenden Leute erfasste, die mit mir in der Küche standen.


Kommentare:

  1. Und hier hätten wir eins meiner Lieblingskapitel! ich liebe es!

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  2. Hey.
    Echt krasses Kapitel und der Cliff ist echt mal fies.
    Diese Art von Spiel ist echt heftig und ich kann mir nicht so wirklich vorstellen, wie Bella es geschafft hat, Masen trotzdem noch zu vertrauen. Aber sie liebt ihn und sie war sich wirklich sicher, dass er ihr nicht zu sehr weh tut. Und hinterher war er ja echt süß. Er ist mit ihr in die Badewanne, hat sie gewaschen, gebürstet, wieder angezogen...
    Und jetzt sind plötzlich Jacob und seine Jungs da und das gibt wohl ein großes Problem. Da ist es wirklich fies, dass es noch 3 Wochen dauert, bis es weiter geht.

    LG Nina (bei fanfiktion.de)

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  3. Hallo,das darf doch jetzt nicht wirklich wahr sein.
    Wo ist Masen,zum Teufel?

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  4. Hey,

    ein wirklich tolles, ziemlich heftiges Kapitel.

    Ich weiß nicht ob ich mich auf das nächste Kapitel freuen soll.

    Schnell weiter.

    Lissy

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  5. Hallo Andrea,
    Oh Fuck was macht Black in Masens Haus und leider ist er nicht allein sondern hat gleich vier Kumpels mitgebracht?!?!?!?!?!?
    Wird Masen Bella helfen können...........und wenn ja kommt er gegen funf Gegner an???????Oder aber wird er weiter schlafen und wird nicht mitkriegen das Black Bella vielleicht entführen will????????Super "krankes" Kapitel;-D
    Das ist ein ganz böser Cliff...........aber das weißt du ja:-P
    LG Cindy195

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  6. Von Isis666:

    Hi, liebe Andrea,

    ich schreibe Dir lieber auf diesem Wege einen Kommentar zum Kap. 15,

    Meine Fresse, war das krass - Masen ist doch echt absolut total durchgekanllt. Was er Bella alles in diesem Keller antat.
    Ich hätte mir aber sowas von vor Angst in die Hosen gesch..... Aber Jasper ist auch nicht viel besser, er lebt es vielleicht
    nicht so aus, wie Masen, aber, was wissen wir schon? Der, der wirkliches angepisst war, war Emmett, selbst Alice war
    für ihre Verhältnisse recht ruhig, dem ganzen Chaos gegenüber.
    Aber irgendwie scheint ER sich doch zu verändern, Bella ist es jedenfalls nicht entgangen, denn echte Fürsorge, war doch
    sonst so garnicht sein Ding. *grübel*
    Aber, wie um alles in der Welt kommen Jacob Black und seine Kumpels in das Cullen-Haus mitten in der Nacht *grusel*
    Ich hoffe, irgendjemand kommt Bella noch rechtzeitig zu Hilfe, denn eigentlich sind ja Emmett, Jasper und evtl. auch noch
    James da - außer Masen/Edward. *bibber*

    LG
    Isis666

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  7. Puhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!
    ganz feste die Luft rauspuste...
    das ist jetzt aber nicht euer Ernst...
    warum ist Masen noch nicht in der Küche?? wer hat die Kerle überhaupt reingelassen??
    aber am Schlimmsten war seine "Spielerei"!!!!nochmal tief durchatmen...wie macht Bella das??? ich hätte aufgegeben, ich hätte nur noch geschrien!! aber sie gibt sich ihm hin!! ist das wirklich Liebe???? oder schon Wahn??? scheinbar wird man in der Liebe wahnhaft... ich meine, ich würde auch alles tun für meinen Mann- aber das???!! ok ok ok - sie wußte es vorher, sie hat sich bewußt auf ihn eingelassen- das mag ja sein- aber für mich, das jetzt zu lesen...Himmel!!! Ich dachte echt, sie vegetiert jetzt drei Tage vor sich hin... aber er hat recht: auch er scheint große Gefühle zu haben- Yeppp! Auch er , der Sadist liebt seine Bella!! und ich denke mal, jetzt noch mehr!! hoffentlich hat er nicht Geschmack an dem gefunden...
    etwas niedliches gab es auch- und mein Kopfkino erfreut sich darüber... ein schmollender Schaumbadfetischist- Emmett... der Riese und seine Leidenschaft...hihihi kaum vorstellbar...
    Vielen lieben Dank, dass du das übersetzt hast, und nicht mittendrin das Handtuch geschmissen hast, weil die Hamndlung so extrem wurde...
    Dein Inchen

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